Drottningskär – Karlshamn – Hörvik


Den Tag beschreibe ich mit den Worten: Wir sind doch kein Motorboot 😁

Bei keinem Wind und brennender Sonne frühstücken wir in Ruhe und stellen uns nach Sichtung von „Windy“ und „Windfinder pro“ auf einen wundarmen Tag unter Motor ein. Wir müssen jetzt ja in großen Schritten zurück nach Hause, wollen Samstag in Mönkebude zurück sein. Noch sind wir fern der Heimat. Also Motor an und Ableger in Drottningskär um 10.15 Uhr. Wir motoren aus der Karlskrona bucht aufs Meer hinaus und werden mit frischer Brise empfangen. Statt 1 Bft. sind das eher 4 bis 5 Bft. Wir setzen die Segel und müssen gegen den Westwind kreuzen. Eigentlich war das Ziel Hanö, aber wir müssen noch Proviant nachkaufen. Da es so gut läuft, wir nur einen Holeschlag aufs Meer machen müssen und nach der Wende hoch am Wind Karlshamn anliegen können, entscheiden wir dort wieder festzumachen und den Supermarkt zu plündern. Hier kennen wir uns ja schon aus. Kurze Wege zum Einkaufen aber hässlicher Hafen.

Es wird ein traumhafter Segeltag und die alte Dame rennt zügellos. Perfektes Segeln, der beste Segeltag seit langem! Wir segeln aussen um die Schären zurück, wo wir auf dem Hinweg innen durchgefahren sind.

Adiós Drottningskär
Im Hintergrund wieder Hanö
Segel geborgen vor Hörvik
Hörvik

Zwischendurch bekommen wir sehr nahen Besuch von einem U-Boot.

Um 16.30 Uhr Bergen wir im Hafen von Karlshamn die Segel, konnten bis hier rein anliegen.

16.40 Uhr liegen wir fest im Hafen und flitzen in die Stadt zum Willys Supermarkt. Dort lassen wir 80 Euro und schleppen alles zum Boot. Keine Stunde nach dem Anlegen werfen wir um 17.35 Uhr die Leinen los. Segel setzen und ab über die Bucht nach Hörvik. Das liegt gegenüber Hanö und ist nur ein guter Etappenhafen. Mit bis über 7 Knoten Peitschen wir auf Anliegerkurs über das Meer, bergen vor Hörvik um 19 Uhr die Segel und liegen um 19.15 Uhr fest, nach einem kniffligen Anlegemanöver mit frischem Wind von der Seite.

41 glückliche Seemeilen liegen heute im Kielwasser, wir sind müde und erschöpft. Norbert kocht noch ein Chili, ich wasche ab. Wir immer in diesem Urlaub.

Fazit: traue niemals Windy und Windfinder. Sei glücklich und segle schnell 😊👍🇸🇪

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.