Tag 7: Vesterö /Laesö – Skagen

Ausschlafen war uns wichtig…und wurden prompt Punkt 6 Uhr vom Horn der Fähre geweckt, die den Hafen verließ…Aber wir waren stur und drehten uns nochmal um.Nach der Morgenroutine (Hammerwort, sagt meine Tochter immer…) gingen wir zum Supermarkt unf holten Diesel von der Tankstelle. Schon war ich wieder 50 Euro los…Um 10.45 Uhr legten wir bei Sonnenschein und völliger Windstille ab, verließen den Hafen, schalteten den Autopiloten ein und fuhren unter Motor nach Skagen. Unterwegs frühstücken wir und genossen die Sonne. Nach 28.4 Seemeilen erreichten wir Skagen und waren im 15.30 Uhr fest.Hier liegen wir neben Industrie und Restaurants recht laut und wenig idyllisch.Wir machten uns dann zu Fuß auf nach Grenen, der letzten Landspitze Dänemarks, wo die Ostsee und die Nordsee ineinander übergehen. 5km hin und 5km wieder zurück.Das letzte Mal war ich um das Jahr 2000 hier, es ist nun deutlich touristischer als früher.Dann kam noch ein junger Seehund angeschwommen und kroch nicht scheu auf den Strand. Auf dem Rückweg steht dann plötzlich ein Reh neben uns. Natur pur.Von der Megawanderung erschopft zogen wir uns dann landfein um und gingen gut essen. Ein schöner Tag endete mit einem schönen Abend.Toller Urlaub bisher, aber das Wetter soll schlechter und starkwindig werden. Mal abwarten. Morgen machen wir wohl einen Tag Pause.

342,4 Seemeilen auf der Urlaubslogge

Die Chillax Crew schickt Grüße aus Skagen. Genau hier stoßen Nordsee und Ostsee zusammen. Hinter uns ist der Wasserwirbel zu erkennen.

Tag 6: Bönnerup – Vesterö/Laesö

Heute früh schnell zum Brugsen (Supermarkt) gelaufen und eingekauft, dann um 10.20 Uhr Leinen los bei bestem Sonnenschein mit Ziel Laesö.

Nach einer knappen Stunde war der Wind dünne und wir schmeißen den Diesel an und unterstützen das Segeln. Das bleibt so bis zum Ziel 🙈

Gewitter ziehen von achtern auf und wir korrigieren den Kurs so, dass sie hinter uns durchziehen. Es erwischen uns dennoch einige heftige Regenschauer. Immer wieder kommt mal die Sonne durch. Norbert verbringt fast den ganzen Tag unter Deck, Alex schläft im Cockpit. Ziemlich ereignisloser Tag, dennoch recht schön.

Nach 53.4 Seemeilen erreichen wir nach 9 Stunden um 19.20 Uhr Vesterö Havn auf Laesö.

Noch ein kurzer Rundgang, Abendessen… Morgen dann ein kurzer Hopser nach Skagen. Dort wollen wir dann einen Ruhetag einlegen. Die Crew meutert schon, es ist zu viel und zu anstrengend. Oslo als Ziel ist nun fraglich, zumal die nächste Woche übler Starkwind angesagt ist hier oben. Na wir werden von Tag zu Tag entscheiden.

314 Seemeilen auf der Urlaubslogge

Tag 5: Langör/Samsö – Bönnerup

Heute früh schien die Sonne und wir ließen es langsam angehen. Schön ausgeschlafen bis 8.30 Uhr und gut gefrühstückt.10.45 Uhr auf Samsö abgelegt mit Kurs auf Grenada, eventuell Anholt.Nördlich von Samsö leider bösen Kontakt mit einem nicht auf der Seekarte verzeichneten Stein gehabt, bin gespannt, wie der Kiel aussieht.Sofort Bodenbretter hoch, kein Wassereinbruch. Nach Kontakt bei 5.5 Knoten Fahrt unter Motor nicht selbstverständlich…Also Segel gesetzt und los geht’s…Wir laufen wahnsinnig schnell unter gerefftem Großsegel und Fock, in der Spitze 11.2 Knoten. Das ist eine neue Rekordmarke für uns. Das ist fast doppelte theoretische Rumpfgeschwindigkeit. Verrückt.Als wir gerade überlegen nach Anholt weiterzusegeln kommt ein Gewitter auf, welches zum Glück nur viel Wind und Regen bringt. Anholt ist abgehakt, wir fahren in Richtung Grenada am dänischen Festland.Als es weiter so gut läuft, entscheiden wir weiter noch weiter zu segeln und entdecken auf der Karte den Hafen Bönnerup. Das sieht für den morgigen Absprung nach Laesö vielversprechend aus.Dann schläft eine Stunde vor dem Ziel doch noch der Wind ein und wir Motoren das letzte Stück.Um 19.30 Uhr machen wir nach 8.45 Stunden und genau 50 Seemeilen fest.260 Seemeilen auf der Urlaubslogge

Tag 4: Korsör – Langör/Samsö

Morgens um 7 Uhr leise aufgestanden um die anderen nicht zu wecken. Duschsachen geschnappt und runter vom Boot… und rückwärts vom Steg gefallen. Der Steg war feucht vom Regen in der Nach, das Boot 1m weit weg… Ich rutsche aus und Falle rückwärts mit der Schulter gegen den Bugkorb und kopfüber ins Wasser. Dabei bleibe ich am Stromkabel und Festmacher hängen. Irgendwie blöd. Der Bootsnachbar schaut etwas verdutzt, ich schwimme zum Heck. Alex hat es gehört und klappt mir die Badeleiter runter. Patschnass stehe ich im Cockpit und muss über mich selbst lachen. Schulter tut weh, Schienbein auch… sonst alles gut. Kurz umgezogen, geduscht, Frühstück gemacht und los geht’s um 9.25 Uhr. 4-5 Bft. Aus NW. Wir kreuzen zur Brückendurchfahrt und segeln dann recht hoch am Wind durch den großen Belt gen Norden. Samsö, Ballen, querab entscheiden wir weiter nach Ebeltoft zu segeln. Es läuft so gut, daß Boot ist schnell und wir machen Meilen. An der Nordspitze von Samsö zieht dann eine Front auf und der Wind schläft ein. Wir beschließen kurzerhand den nördlichen Hafen auf Samsö anzulaufen, Langör. Um 17.40 Uhr legen wir im traumhaften Hafen an und genießen den Rest des Tages. Liegegeld 190 Kronen inkl. Strom und All you can Dusch. 45 Seemeilen heute geloggt, 7,5 Knoten in der Spitze. Ein toller Tag, etwas Erholung zum Abend hin ist ja auch schön.210 Seemeilen auf der Urlaubslogge

Tag 3: Stubbeköbing – Korsör

Endlich mal ausschlafen bis um 8 Uhr 🤗

Vor dem Duschen den Dieseltank mit 2x10l Kanister aufgefüllt und nach dem Duschen, vor dem Frühstück, dann 1.4km zur Tankstelle im Ort gelaufen und Diesel gekauft. Dann wieder zurück zum Boot und Norbert hatte schon das Boot geputzt, den Wassertank aufgefüllt.

Abgelegt um 10.50 Uhr. Die Vorhersage bewahrheitete sich und es gab keinen Wind. Also den ganzen Tag lang unter Motor gefahren. Ins Smalandsfahrwasser, vorbei an wunderschönen Inseln wie Vejrö, Omö etc. Wir haben wieder Schweinswale neben dem Boot gesehen, gleich mehrfach. Und auch eine Seerobbe spielte neben dem Boot.

Nach diversen Abwägen und Kartenarbeit entschieden wir uns dann Korsör anzulaufen, da es ideal für den weiteren Absprung morgen liegt.

Nach genau 47 Seemeilen waren wir um 19.35 Uhr im Hafen fest und ich habe 225 Kronen Liegegeld am Automaten mit Duschen bezahlt. Ein schöner Tag, viel Sonne und über 20 Grad, am Ende kurzer leichter Nieselregen, jetzt zum Abendessen im Cockpit wieder schön.

Insgesamt 165,4 Seemeilen auf der Urlaubslogge.

Alex

Norbert

Stephan

Chillaxen 🤗

Windstärke Null

Alex bildet sich beruflich weiter

Schon schön, hier war ich schon mal.

Ansteuerung Korsör

Tag 2: Neuhof – Stubbeköbing /Falster

Morgens um 5.50 Uhr war die kurze Nacht schon wieder vorbei. Der Morgen begann mit dichtem Nebel, der sich dann jedoch schnell verzog. Da wir die Öffnung der Ziegelgrabenbrücke um 8.20 Uhr bekommen wollten, mussten wir um 7.20 Uhr los.

Unter Motor ging es das letzte Stück vom Strelasund hindurch. Die Brückenöffnung bekamen wir nach kurzer Wartezeit. Dann ging es in Richtung Hiddensee, weiter gegen den Wind unter Motor und Vorsegel. Draußen auf See setzten wir dann das Großsegel und konnten hoch am Wind die Insel Falter anliegen. Wir waren drei Boote, von denen die zwei Größeren sich schnell achteraus verloren 😊 wir waren einfach schneller…

Am Windpark Baltic 1 drehte der Wind und ab dem Verkehrstrennungsgebiet konnten wir nur noch Klintholm anstatt Stubbeköbing anlaufen. Dann ließ auch noch der Wind nach, so dass wir beschlossen, unter Motor erstmal in Richtung Stubbeköbing zu laufen. Nach einer knappen Stunde drehte der Wind wieder zu unseren Gunsten und wir segelten wieder bis zur Ansteuerung des Grönsund. Ab hier ging es unter Motor gegen starken Strom nach Stubbeköbing.

Wir legten gegen 20.30 Uhr nach knapp 65 Seemeilen an.

Wir sind in Dänemark 🤗

Wetter war ok, 20 Grad, sonnig, mal bewölkt, 2 bis 4 Bft, teils hackige Welle. Wir sind müde, aber zufrieden.

118.4 Seemeilen auf der Urlaubslogge

Nebel am frühen Morgen

Brücke Stralsund

Tag 1: Mönkebude – Neuhof

Ganz früh, kurz nach 5 Uhr

Karnin

Wolgast

Alex ist müde nach nur 4 Stunden Schlaf letzte Nacht

Uwe Röttgerings Boot ist nach der erneuten Weltumsegelung wieder zurück in Kröslin

Neuhof im Strelasund

Nachdem der erste Urlaubstag am Freitag völlig für den Allerwertesten war und ich einen Tag lang auf meine, vor drei Wochen bestellten, Kontaktlinsen erfolglos gewartet hatte, fuhren wir dann gegen 18 Uhr doch noch von Berlin zum Boot nach Mönkebude.

Erst blinkte sie Ölkontrollleuchte, dann lief mir ein Kind seitlich ins Auto… ein Traumtag.

Also wird den Urlaub lang mit Brille gesegelt. Klasse. Danke DHL!

Tag 1: Aufstehen um 5.40 Uhr, Ableger in Mönkebude um 6.30 Uhr. Brücken Zecherin und Wolgast passend um 8.45 Uhr sowie 12.45 Uhr bekommen, kurz in Kröslin angelegt und einen alten Hafenchip gegen Pfandgeld zurückgetauscht… Der Bodden war windarm, so dass wir schließlich gegen 19.20 Uhr in Neuhof ankamen. Norbert, unser drittes Crewmitglied hat sich herfahren lassen uns steigt hier zu.

Super Wetter, sonnig, warm. Kompletter Tag unter Motor.

16 Euro Liegegeld. Duschen 1.80 Euro mit Duschmarke für 5 Minuten.

53.4 Seemeilen auf der Urlaubslogge

Törn 2019 nach Oslo

Wir stehen in den Startlöchern. Jedes Wochenende war ich in den letzten Wochen am Boot und wir haben geplant, gebaut und gestaut. Es gab noch eine Änderung in der Crewzusammensetzung, aber nun kann es losgehen.

Wir, also Alex, Norbert und ich, wollen in ungefähr folgender Route ca. 900 bis 1000 Seemeilen in 4 Wochen zurücklegen.

Mönkebude – Stralsund – Harbolle (Smalandsfahrwasser) – Korsor – Samso – Anholt – Skagen – rüber an die Nordwestschwedische Küste und dann hoch in den Oslofjord bis nach Oslo.

Hier steigt dann Norbert Mitte August aus und tauscht seine Koje mit Klaus.

In neuer Besetzung geht es dann zurück an der norwegischen/westschwedischen Küste runter, durch den Oresund, nach Rügen, Swinemünde und wieder ins Stettiner Haff.

Ambitioniert, zumal direkt für den Start jetzt am Freitag erst mal Westwind angesagt ist. Aber wir haben ja eine Amwindmaschine, die nach vorne geht 🙂

Rund Usedom mit Umweg – Sommerferien 2019

Schöne Urlaubszeit vom 22.06.-07.07.2019

Die erste Woche war Supersommerwetter mit Temperaturen bis fast 40 Grad und Sonne satt. Norbert, mein Freund aus Bremen kam nach Mönkbude und wir starteten am 25.06. Abends in den Peenestrom. Wir bekamen die späte Brückenöffnung in Zecherin und fuhren im Sonnenuntergang nach Rankwitz. Hier übernachteten wir im schönen kleinen Hafen.

Am nächsten Vormittag brachen wir gegen 10.30 Uhr auf und fuhren in Richtung Wolgast, wo wir dann um 12.45 Uhr die Brückenöffnung bekamen und motorten hinaus auf den Greifswalder Bodden, der sich von seiner windfreien und spiegelglatten Seite zeigte. An der Ansteuerung zum Südperd bei Rügen frischte es dann auf 5 Bft auf und wir setzen die Segel. Weil es so gut lief, kreuzten wir hoch am Wind die Rügener Ostküste hoch, vorbei an Sassnitz und den Kreidefelsen. Dabei mussten wir dann sogar das zweite Reff einbinden, weil der Wind die 6 Bft. Marke überschritt. Wir segelten dann noch bis in den Sonnenuntergang bis nach Glowe in Nordrügen, kurz vor dem Kap Arkona. Hier liefen wir gegen 21.30 Uhr in den Hafen ein. Der Wind pfiff übel in den Masten und wir gönnten uns ein leckeres Essen, was Norbert auf dem Herd zauberte.

Morgens pfiff es immer noch derbe und wir waren dann das einzige Boot, dass aus dem Hafen auslief. Das Boot tanzte bei der Ausfahrt wild gegen den Wind. Wir rollten die kleine Fock aus und gingen auf Raumwindkurs. Das Boot flog nur unter Fock mit 7 bis in der Spitze 10 Knoten unter Autopilot, so dass ein Setzen des Hauptsegels gar nicht nötig war. Bei 2m Welle von achtern und 6 bis 7 Bft. flogen wir wieder an den Kreidefelsen vorbei in Richtung Swinemünde. Der Autopilot lief stabil, wir konnten abwechselnd in der Sonne ein Nickerchen machen während der andere aufpasste. nach knapp 54 Seemeilen liefen wir in Swinemünde ein und gingen dann in unserem Stammlokal lecker essen.

Nächsten Mittag starteten wir durch die Kaiserfahrt in Richtung Haff, konnten aufgrund des achterlichen N Windes nach Passieren der Karibor Fähre Segel setzen und in Richtung Haff segeln.

Nach insg. knapp 151 Seemeilen war dann der Kurzurlaub Rund Usedom schon wieder vorbei.

15 Seemeilen bis Rankwitz, 26 Seemeilen bis Wolgast, 30 Seemeilen bis Peenemünde, 71 Seemeilen bis Glowe, 125 Seemeilen bis Swinemünde und bei 151 Seemeilen waren wir wieder in Mönkebude.

Norbert fuhr abends noch nach Hause und meine Freundin besuchte mich mit ihren beiden Mädels. Zusammen hatten wir bis Montag ein tolles Wochenende, super Temperaturen bis 40 grad am Strand, segelten nach Ueckermünde und shoppten dort… Was für ein Spaß 🙂

Dienstag wurde mir dann mein kleinster Sohn ans Boot geliefert und Donnerstag kam dann auch noch meine Tochter zu mir.

Somit waren die zwei Wochen auch schon wieder vorbei…aber der nächste Urlaub steht vor der Tür.

Insgesamt 174 Seemeilen im Urlaub gesegelt.

Insgesamt 503 Seemeilen auf der Logge bisher

 

Norbert hat alles im Griff

zerstörte Brücke in Karnin

Rankwitz

Kreidefelsen von Rügen

Küstenwache vor Glowe im Abendrot

Glowe

Topspeed für uns bisher mit diesem Boot!

Einfahrt Swinemünde

Abendstimmung in Mönkebude

Meine Süße und Ihre Kids an Bord auf dem Weg nach Ueckermünde bei unerträglicher Hitze

Mein kleinster und meine Tochter

Das Kajak bekommt auch einen Namensschriftzug

Blick nach Usedom übers Haff 🙂

1. Urlaubswoche an Bord 2019

In der Zeit vom 09.06.-16.06. war ich durchgehend an Bord. Zunächst in angenehmer Begleitung, dann ab Dienstag Nachmittag alleine. Ich habe das Wetter genossen, viele Kleinigkeiten am Boot erledigt, durchziehende nächtliche Gewitter genossen, am Strand gelegen, wieder am Boot gebastelt und bin auch etwas gesegelt.

Am Freitag bin ich morgens gegen 10 Uhr los und bin einmal das ganze deutsche und polnische Haff abgesegelt. Nach 10 Stunden, 42 Seemeilen und viel, sehr viel, Sonne bin ich abends mit guter Laune und zufrieden zurück in meinem Haffheimathafen gelandet.

Insgesamt 329 Seemeilen auf der Logge