Neuhof – Mönkebude

21.04.2019

Morgens um 6 Uhr in Neuhof abgelegt. Wieder liegt eine sehr kalte und klare Nacht hinter uns, aber der frühe Morgennebel über dem Strealasund ist beeindruckend schön. mangels Wind motore ich an Stahlbrode vorbei auf den Greifswalder Bodden. Auch hier kein Wind, und dieser auch noch von vorne… Also weiter unter Motor über den Bodden. Vorbei an Lubmin, bis ich dann in die Peenemündung einlaufe. Ich muss um 12.45 die Brücke Wolgast bekommen, damit ich um 16.45 Uhr die Brückenöffnung Zecherin schaffe.Ich bin eine Stunde zu früh in Wolgast und ankere am Schilf vor der Brücke. Nach dem Passieren der Klappbrücke sind es dann 16 Seemeilen durch den Peenestrom, am Achterwasser vorbei, an Rankwitz vorbei, bis nach Zecherin. Hier steht der Wind ungünstig und frischt auf. Ich verstecke mich wieder am Schilf auf 2m Wassertiefe und werfe den Anker aus. Um 16.45 Uhr bin ich das einzige Boot, das die Brücke passiert, der Brückenwärter ist ziemlich mürrisch und meint, dass ich schneller fahren soll, da ja alle warten…6 Knoten sind allerdings unter Motor schon nicht langsam.Dann nur noch einmal um die Ecke, an der zerstörten Eisenbahnbrücke Karnin vorbei, für mich immer das „Tor zum Heimatrevier“.Ein Stündchen später liege ich in meinem neuen Sommerliegeplatz in Mönkebude. Der Wind drückt das Wasser aus dem Hafen und ich liege mit 1,73m Tiefgang bei 1,45m Wassertiefe. Der Kiel steckt im Schlick. Macht nichts, schaukelt weniger.Damit ist die Überführung dann tatsächlich beendet.ca. 800km Weg gefahren (Flußkilometer und Seemeilen zusammen)War ein schönes Erlebnis.Jetzt kann hier oben die Sommersaison beginnen.

 

Ablegen um 6 Uhr in Neuhof

Morgennebel im Strelasund

Fähre Stahlbrode im Dunst

Klappbrücke Wolgast

Klappbrücke Zecherin

Das Tor zum Heimatrevier – Eisenbahnbrücke Karnin

Ansteuerung Mönkebude

Tagesleistung

Da sind wir nun

letzter Abend an Bord für diese Überführungsfahrt

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